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Neues Quartier in Rheinnähe

Integrales Städtebau-, Grün- und Freiraumkonzept

Erfolgreiche Transformation vorwiegend gewerblich genutzter Flächen in hochwertige Wohn- und... mehr
Erfolgreiche Transformation vorwiegend gewerblich genutzter Flächen in hochwertige Wohn- und Freiräume: In Düsseldorf realisiert die Deutsche Eigenheim das Projekt FleherLeben Düsseldorf. Michael Kaschke von WES LandschaftsArchitektur zeichnet verantwortlich für das integrierte, städtebauliche Grün- und Freiraumkonzept. Die Wohnanlage grenzt an die Fleher Straße im Westen, den Aachener Platz und die Ulenbergstraße im Norden und an den Freizeitpark Ulenbergstraße mit verschiedenen Sportanlagen im Osten. Der Stadtteil Flehe zeichnet sich im Allgemeinen durch einen hohen Anteil an Grünflächen sowie seine unmittelbare Nähe zum Rhein aus.

Die vorhandenen städtebaulichen Strukturen wurden in das Gesamtkonzept aufgenommen - so ergibt sich eine behutsame Einfügung und Aufwertung des Bestandes im Zusammenspiel mit neuer, punktförmiger Bebauung für Wohnen und Arbeiten. Bezüge zum Kontext der Umgebung finden sich immer wieder, im Zusammenspiel mit ineinander übergehenden Gartenhöfen entsteht ein neuer Ort, dessen Charakter und Ausstrahlung Auswirkung auf die Stadt zeigen. Als Zugang zum neuen Quartier entstehen zwei viergeschossige Gebäude, die aufgrund ihrer Höhe, Ausbildung und Materialität als Auftaktgebäude dienen. Sie schließen sich nahtlos an die Bestandsgebäude an, die sukzessive mieterverträglich aufgewertet werden. In den so neu entstehenden, ruhigen Raumwinkeln werden zwei- bis dreigeschossige, helle, gestaffelte Punkthäuser gesetzt, um offene Gartenhöfe unterschiedlicher Größe zu formen.

Die Wohnungen der Anlage zeichnen sich durch intelligente Grundrisse aus und bieten Spielraum für individuelle Wünsche. Aus allen Wohnungen öffnet sich der Blick über die angrenzenden Grünflächen. Über die Einfügung eines Plateaus wird das natürliche Geländegefälle genutzt, um Tiefgaragen mit ebenerdiger Zufahrt zu schaffen.
Für die Grün- und Freiräume werden die vorhandenen und neuen städtebaulichen Strukturen aufgegriffen und mit gestalteten Flächen und Bepflanzungen kombiniert. Während die privaten Gärten über strenge Hecken eingefasst werden, die Sichtschutz und Intimität bieten, sollen die gemeinschaftlichen Außenräume zum Spielen, Verweilen und zu nachbarschaftlichen Begegnungen einladen. Zwischenbauten und Glaswände schützen diese private Atmosphäre, ermöglichen aber ungebrochenen Lichteinfall und eine optimale akustische Abschirmung. Um den Dialog mit der Natur und der ausgewählten Bepflanzung vor Ort über die individuelle Gestaltung der Glasfassaden weiter fortzuführen, konnte die renommierte Künstlerin Amely Spötzl gewonnen werden. Schon während ihres Studiums arbeitet die Künstlerin und Bildhauerin mit Pflanzenteilen - daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Pflanzenelemente, die sie selbst in der Natur sammelt, werden aneinandergereiht, gesteckt, genäht oder gewoben. So entstehen neue, aber dennoch vertraut und natürlich wirkende Formen. Auf den Glasfassaden der Innenhöfe von FleherLeben Düsseldorf bildet Amely Spötzl verschiedene gestalterische Facetten des Zuckerahornblatts ab und transportiert über dieses neuartige Medium die kreative und eigenständige Identität des Quartiers. Der Zuckerahorn ist eine der sorgfältig ausgewählten Baumarten, die prägend für die Grünräume vor Ort sind: Seine Blattform ähnelt dem heimischen Ahorn, sein leuchtend rotes Laub strahlt im Herbst besonders schön.

www.deutsche-eigenheim.ag
Visualisierungen Björn Rolle mehr
Visualisierungen Björn Rolle