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Klein, aber fein

Ein Einfamilienhaus in Wersten schafft viel Raum auf wenig Fläche  

Die Bauherren – eine Familie mit Kind und Katze – waren bereits in Wersten ansässig, als sich in... mehr

Die Bauherren – eine Familie mit Kind und Katze – waren bereits in Wersten ansässig, als sich in der Nachbarschaft die Gelegenheit bot, ein durch Teilung entstandenes, sehr schmales Grundstück zu erwerben. Die engen Vorgaben des Bebauungsplans ließen kaum Spielraum beim Entwurf – Entwurfsalternativen waren für das Grundstück kaum denkbar. Statwald Architekten aus Düsseldorf entwickelten ein optisch eingeschossiges Haus – 6,5 m breit und 13 m tief. Mit seinem aufgesetzten steilen Satteldach ordnet es sich in die Gruppe der Nachbarbauten ein. Um eine sowohl innen als auch außen klar gestaltete Dachform zu erhalten, wurde jedoch auf Dachgauben verzichtet.

Das Erdgeschoss wird von einem offen gestalteten, großzügigen Küchen-, Wohn- und Essbereich bestimmt. Angesichts der geringen Grundfläche des Erdgeschosses – knapp 67 m² – mussten kreative Lösungen gefunden werden: So wurde etwa das Gäste-WC in den seitlichen Garagenanbau verschoben, mit einem direkten Zugang vom Eingangsbereich aus. Durch die etwas erhöhte Lage des Fußbodens und die massive Brüstung im Bereich der Küchen-Arbeitsplatte werden Einblicke vom nahen Bürgersteig aus verhindert. Das raumbreite Fensterband der offenen Küche stellt zudem für den gesamten Wohnbereich den Kontakt zur Abendsonne her.
 
Auch die Anordnung der Zimmer wurde den Flächenmöglichkeiten des Hauses angepasst, das 140 m² Wohnfläche umfasst: So befinden sich im Obergeschoss zwei gleich große Schlafzimmer sowie ein großzügiger Badbereich. Ein drittes Zimmer konnte im Untergeschoss angeordnet werden. Sein Tageslicht verdankt das Zimmer einer natürlichen Geländemodellierung, die von den Architekten genutzt wurde.

Der Bau wurde in der Kellerzone aus WU-Beton, oberhalb der Kellerdecke mit einschaligem, verputztem Mauerwerk aus Hochlochziegeln ausgeführt. Großformatige, anthrazitfarben gefasste Holzfenster mit Wärmeschutzverglasung kontrastieren harmonisch mit der weißen Putzfassade. Die nach Norden im oberen Dachbereich angeordneten Dachflächenfenster werden nicht allein zur Belichtung, sondern auch zur natürlichen Kühlung in den Sommernächten genutzt. Die Beheizung erfolgt über eine Fußbodenheizung, die von einer Erdwärmepumpe gespeist wird.

www.statwald.de

Architekten: Statwald Architekten www.statwald.de Sanitär/Heizung: K & M Wedekind... mehr

Architekten:

Statwald Architekten
www.statwald.de

Sanitär/Heizung:

K & M Wedekind Sanitär- und Heizungstechnik
www.shk-wedekind.de

Elektro:

Franken Elektro
www.franken-elektro.com

Fenster:

Cluse Fenster & Rolladenbau
www.cluse.de

Putz, Malerarbeiten:

Löchte
www.loechte-bauhandwerk.de

Parkett:

Parkett Dietrich
www.parkett-dietrich.de

Fliesen:

Iberian living home
www.iberian-living-home.de

Fotos:

Rene Kersting