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In bester Nachbarschaft

Wohnen mit Blick auf die Kirchturmspitze

Das ehemalige Pfarrhaus einer katholischen Kirchengemeinde – eine villenartige Doppelhaushälfte... mehr
Das ehemalige Pfarrhaus einer katholischen Kirchengemeinde – eine villenartige Doppelhaushälfte aus dem Jahr 1925 – wurde wegen der Zusammenlegung verschiedener Gemeinden als solches nicht mehr gebraucht und veräußert. Im Sinne der Käufer und Bauherren sollte es zu einem Einfamilienwohnhaus umgeplant und energetisch saniert werden. Dabei war es Ziel und Wunsch der neuen Eigentümer, die Gestalt des Hauses in seinem Raumkonzept und äußeren Erscheinungsbild so zu belassen wie es ist. Heute birgt das ehemalige Pfarrhaus Platz für eine fünfköpfige Familie mit Arbeitsbereichen für beide Eltern.

Die Struktur des Grundrisses, die pro Etage vier große Räume – an jeder Hausecke eins – und eine zentrale horizontale wie vertikale Erschließung vorsah, kam der großen Familie sehr entgegen. So wurde im Erdgeschoss mit Ausnahme weniger Trennwände alles exakt so belassen und mit passgenauen Möbeln zu Wohnzimmer, Küche, Esszimmer und Bibliothek ausgebaut. In der ersten Etage wurden die vier zur Verfügung stehenden Zimmer zu drei Kinderzimmern und einem Arbeitsraum umgestaltet. Aus Altersgründen musste das Dach vollständig ersetzt werden, so dass im Dachgeschoss einiger Gestaltungsspielraum zu Verfügung stand.

Indem der Drempel um 1,20 m angehoben wurde, konnte zum einen mehr Raum geschaffen werden. Zum anderen wurde das Dach in Höhe und Bauart dem Nachbardach angeglichen. Sowohl hier als auch im gesamten Innenausbau sowie zur energetischen Sanierung der Fassade wurden mit großem Erfolg Silka-Produkte angewandt. Dabei entschieden sich die Bauherren auch im Dachgeschoss für eine Weiterführung der Vierteilung des Grundrisses. Mit dem Ergebnis, dass heute in den Räumen jeweils einander zugeschaltete großzügige Schlafzimmer und Badezimmer eingerichtet sind. Der Spitzboden, der einen weiteren Arbeitsbereich bietet, verfügt dank der Dachterrasse über einen ganz besonderen Clou. Von hier aus genießt man eine wunderbare Aussicht auf die Kirche, die sich gleich im Garten des Familienhauses befindet und deren Kirchenschiff mit seinen Buntglasfenstern als Gartenbegrenzungsmauer dient.
Sehr sensibel wurde auch hinsichtlich der Terrassen- und Gartengestaltung auf die Besonderheit des Hauses eingegangen. Ein im Vorgarten eingelassener Parklift lässt das Auto unsichtbar im Erdreich verschwinden Auf diese Weise konnte der fünf Meter breite Vorgarten, der charakteristisch für diese Villensiedlung ist, vollständig erhalten bleiben.

Für den Ausbau des Innenbereiches sowie die Fassadensanierung kam Silka Kalksandstein zum Einsatz. Der Baustoff eignet sich für alle Bauvorhaben, die besondere Herausforderungen an die Tragfähigkeit oder an den Schallschutz stellen. Silka Kalksandstein ist ein ideales Produkt für die Renovierung. Er besteht aus Kalk, Sand und Wasser – ohne Zusätze chemischer Stoffe. Er ist wirtschaftlich und frostbeständig, besitzt gute Wärmedämmwerte, sorgt für ein angenehmes Raumklima und weist darüber hinaus auch einen hohen Schallschutz auf. Authentizität spielte bei der Sanierung eine wichtige Rolle.

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Michael Reisch
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