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Grün ohne Ende

Privatgarten schafft Verbindung zur freien Landschaft

Normalerweise sind selbst der größte Garten und damit der Blick ins Grüne irgendwo begrenzt. Sei... mehr
Normalerweise sind selbst der größte Garten und damit der Blick ins Grüne irgendwo begrenzt. Sei es durch einen Zaun, eine Hecke oder ein angrenzendes Nachbarhaus. Anders bei diesem Privathaus nahe Düsseldorf. Das moderne, weiß verputzte Haus im Bauhaus-Stil befindet sich auf einem weitläufigen Grundstück, das am Rande einer freien Landschaft liegt und so einen unverbaubaren Blick in die Natur bietet. Diesen einzigartigen Vorteil galt es bei der Planung und Realisierung des Privatgartens zu berücksichtigen und besonders in Szene zu setzen. So sollte eine Verbindung zwischen der freien angrenzenden Landschaft und dem eigentlichen Privatgarten geschaffen werden, die den Garten größer erscheinen lässt. Darüber hinaus wünschte sich der Bauherr eine moderne, individuelle Gestaltung des Gartens, die – passend zum modernen Flachdachgebäude – minimalistisch und puristisch anstatt überladen sein sollte.

Um diesen Vorstellungen gerecht zu werden, wählten die Landschaftsarchitekten der beauftragten Fürst Architects für den Vorgarten eine Art Holzdeck, das sich direkt an die Küche und das Esszimmer anschließt und mit einer großzügigen Treppenanlage versehen ist. Ein schöner Platz, um sonnige Stunden zu genießen und eine kleine Auszeit zu nehmen. Vor allem, weil das Holz eine stimmungsvolle und gemütliche Atmosphäre vermittelt und wesentlich dazu beiträgt, dem Garten eine hohe Aufenthaltsqualität zu geben. Zusätzlich gliedern eingelassener Betonstein und formale Beete dieses Kleinod.

Um das Thema des Vorgartens aufzugreifen und so ein einheitliches Bild zu schaffen, wurde die rückwärtige Terrassenfläche als Pendant ebenfalls mit Stein und Holz ausgestaltet. Wie ein Steg ragt die Terrasse in den Garten hinein und ermöglicht einen Aufenthalt mit freiem Blick in die Landschaft. Was die beiden Flächen unterscheidet und voneinander absetzt, ist die Verwendung der Materialien: Während im Vorgarten die Steinfläche vom Holz umgeben ist, wird das Holzdeck im Hauptgarten von den Steinen eingefasst.

Darüber hinaus sind im Bereich der Terrassenflächen weitere Nutzflächen entstanden. In spannungsvoller Gliederung mit Hilfe von Rasenkantsteinen wurde der Außenraum in der Höhenentwicklung an die Begebenheiten angepasst. Zudem wurden kleine Beetflächen sowie ein Nutzgarten mit Kräutern und Gemüse angelegt.

Mit dem Ziel, die gewünschte fließende Verbindung zur freien Landschaft herzustellen und damit dem Garten eine noch weitläufigere Wirkung zu geben, lösen sich im hinteren Teil des Grundstücks die Nutzungsstrukturen immer weiter auf, so dass sich die freie Landschaft öffnet. Auf diese Weise vermittelt der Grünraum des Hauptgartens zwischen gestalteter Natur und freier Landschaft.

www.fuerst-architects.com
Architekten Fürst Architects www.fuerst-architects.com Fotografie Frank Böttner... mehr

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Fürst Architects
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Fotografie

Frank Böttner
www.boettner-foto.de