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Gelernt ist gelernt

Architekturbüro entwickelt Neubau für Kreuzschule und Martin-Luther-Schule

Die in Neuss ansässige Wichmann Architekten & Ingenieure GmbH wurde 1994 von Richard Wichmann... mehr
Die in Neuss ansässige Wichmann Architekten & Ingenieure GmbH wurde 1994 von Richard Wichmann gegründet und beschäftigt mittlerweile sieben Mitarbeiter. Getreu der Unter­nehmensphilosophie, dass der Mensch das Maß aller Dinge ist und seine Bewegung im Raum die Wahrnehmung prägen, rückt Richard Wissmann bei seinen Entwürfen stets den Mensch in den Mittelpunkt. „Unser Ziel ist es, durch Qualität, Kostensicherheit und Termingenauigkeit den Erwartungen und Wünschen der Bauherren an Ästhetik und Funktionalität gerecht zu werden“, so der Architekt. Daher werden die Projekte vom architektonischen Entwurf über die Planung, Ausschreibung, Tragwerksplanung und Statik, Bauleitung bis hin zur Fertigstellung begleitet.

Nachdem bereits mehrere Projekte für die Stadt Neuss realisiert wurden, erhielt das Architek­turbüro den Auftrag für den Neubau der Kreuzschule und der Martin-Luther-Schule, die zwei baufällige Pavillons aus den 70er Jahren ersetzen und zudem die Betreuung der Kinder im Rahmen der offenen Ganztagsbetreuung optimieren sollte. Da der Schulstandort aus der katholischen Kreuzschule und der evangelischen Martin-Luther-Schule besteht, soll das Gebäude von beiden Schulen genutzt werden. Es gibt gemeinsame Bereiche wie den Essraum und die Küche, darüber hinaus sind die anderen Raumbereiche den jeweiligen Schulen zugeordnet. Da sich die Zahl der OGS Anmeldungen in jedem Schuljahr verändert, musste das Gebäude so konzipiert sein, dass auch starke Verschiebungen der Anmeldezahlen zwischen den Schulen vom Nutzungskonzept aufgenommen werden kann.

Eine wesentliche Forderung der Nutzer waren separate, voneinander unabhängige Eingänge, um auch nach außen die Eigenständigkeit der beiden OGS zu zeigen. Der Neubau, der sich in einem Innenhof befindet, schließt diesen auf der vierten Seite zum benachbarten Gewerbebetrieb ab und fasst den Hof räumlich ein. Die Betreuungsräume sind in zwei Ebenen gereiht und orientieren sich allesamt zum Schulhof und damit zur Südseite hin. Um genügend Licht hereinzulassen, besitzen die Betreuungsräume eine großzügige Verglasung, die einen ungehinderten Blickkontakt zum Schulhof zulässt. Jeder Raum im Erdgeschoss besitzt einen unmittelbaren Zugang zum Schulhof. Die Neben- und Treppenräume sind zur Nordseite ausgerichtet. Im Erdgeschoss treffen sich die Bereiche der beiden Schulen im gemeinsam genutzten großen Essraum.
Die Südfassade ist vollständig verglast. Das Obergeschoss wird zudem durch einen Rahmen aus Betonfertigteilen geprägt, der um 80 cm auskragt. Er dient als Sonnenschutz gegen die hoch stehende Sonne im Sommer und bildet gleichzeitig einen Wartungssteg, von dem aus die Verglasung im Obergeschoss gereinigt werden kann. Seiten- und Rückfassaden sind im Obergeschoss mit einem Wärmedämmputz versehen.

www.wichmann-architekten.de
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Wichmann Architekten
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Fotos

Jens Willebrand
www.willebrand.com