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Der Effekt des Details

Wohnräume schaffen – Mit Perfektion, Individualität und Originalität

Wenn man sich mit Patrick Treutlein über seine „Wohn-Werke“ unterhält, dann taucht er mitsamt... mehr

Wenn man sich mit Patrick Treutlein über seine „Wohn-Werke“ unterhält, dann taucht er mitsamt seinen Gesprächspartnern hinein in seine ganz eigene Welt, in der von hochwertigen Möbelstücken, präzisen Einzelanfertigungen sowie feinsten Materialien die Rede ist. Dass er sich in dieser Welt auskennt, glaubt man ihm aufs Wort. Darüberhinaus ist es das Bewusstsein für Qualität, das Gespür für Individualität sowie das technische Know-how, weshalb sich Kunden seit nun über 20 Jahren mit dem Wunsch nach Wohnlösungen an ihn wenden.

Das letzte Projekt hat Patrick Treutlein mit seinem Team gerade beendet: 250 m² Wohnfläche – von der ersten Idee bis zum fertigen Resultat komplett durchdacht. Ganz nach dem Wunsch des Bauherren variieren die architektonischen Stile der Gründerzeit und des Art déco, die sich zu einem harmonischen Ensemble verbinden. Der kunstreiche Spiegel im Entree, in Handarbeit vom amerikanischen Künstler Christopher Guy gefertigt, gehört zu den Einzelstücken, die in klarer, moderner Formensprache zum originellen Ambiente beitragen, ohne zu übertönen.

In der gesamten Wohnung trifft man auf Anfertigungen, die Patrick Treutlein eigens entworfen hat: Im Erker des Wohnbereiches steht ein Esstisch, dessen Untergestell ein Kunstwerk für sich ist. Die beiden Kreiselemente wurden aus Bronze gegossen und heben sich als eigenständige Skulptur unter dem maßgeschneiderten Tisch hervor.

Auf der gegenüberliegenden Seite muss man schon zweimal hinschauen, um die Prägnanz des abgestuften, raumhohen Sideboards zu erfassen, das in Encausto-Technik hergestellt wurde, eine sehr alte Technik, die vor allem in der Malerei ausgeübt wird. In dem aufwendigen Verfahren wurde geschmolzener Wachs mit Weißpigmenten als eine Art Glattputz auf die Holzoberflächen der Schrankelemente gebracht. Dass Patrick Treutlein mit Präzision sichtbare Details schafft und diese dann auch hinter geschlossener Schranktür, Kommode und zurückversetzen Decken einhält, erklärt das Alleinstellungsmerkmal seiner Arbeiten.

Den Schmetterlingen beim Fliegen und dem Magnolienbaum beim Blühen zuschauen: Mit diesem Kunstgriff gestaltete der Berliner Künstler Andreas Maier für das Schlafzimmer einen Paravent, hinter dem sich ein Kleiderschrank verbirgt. Wie bei Patrick Treutlein, so bekommt auch bei Andreas Maier das Detail eine tragende Bedeutung. Die Schrankwände hat er mit Blattgold überzogen und im Anschluss die japanisch anmutende Motivwelt eingraviert.
Genau hinschauen muss man auch an die Decken. Es sind eben keine einfachen Decken wie man sie kennt; es sind wahrlich angefertigte Möbelstücke. Als Basis dienen Holzplatten, die mit hochwertigem, robustem Harz glatt verspachtelt und dann gestrichen wurden. Ferner betonen umlaufende Schattenfugen mit zurückgesetzten Lichtvouten die plastische Wirkung und geben den Decken ihre schwebende Wirkung. Als seien die visuellen Eindrücke bis hinein in die privaten Räume nicht schon verblüffend genug, erinnert Patrick Treutlein noch an die zahlreichen haptischen Wahrnehmungen, die das individuelle Wohnerlebnis abrunden: Repräsentativ sei an dieser Stelle der Schubladenknopf genannt – eine Finesse aus Bronze, aubergine-Glas und Goldflitter in Acryl gegossen.

www.patrick-treutlein.de