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Thomas Prochnows Ausstellung „Der Zweite Öffentliche Raum“

edit 2.0 in Berlin vom 24.10. bis zum 5.12.2020

Vorschau: 01_TP_2014_2O-R_black_fw_14_IMG_0847_48_49_50_51_52_fused_15cm_TP_1500

O.T., 2014, Fine Art Print auf Hahnemühlen

Vorschau: 02_TP_2008_2O-R_serie_black_Q_B2_TP_1500

O.T., 2008, Fine Art Print auf Hahnemühlen

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O.T., 2016, Fine Art Print auf Hahnemühlen

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O.T., 2016, Fine Art Print auf Hahnemühlen

Vorschau: 05_TP_2020_2O-R_installation_Serie_mixed_gp_colored_gp_ZZ1_2016_1500px

O.T., 2016, Fine Art Print auf Hahnemühlen

Vorschau: 06_TP_2015_kraftWORK_ausschnitt_TP

O.T., 2016, Fine Art Print auf Hahnemühlen

Der Bildhauer, Maler und Fotograf Thomas Prochnows überzeugt durch kraftvollen Minimalismus zwischen Klassischer Moderne und Streetart. Prochnows Arbeiten sprechen von seinem Weg vom Streetartist zum bildenden Künstler. 1978 in Gera/Thüringen geboren und aufgewachsen, ist die östlich geprägte Nachwendezeit formend für seine Kunst. Schon früh begann er an Stelle der bekannten tags auf Stadtarchitekturen eigene Bildzeichen zu entwickeln, die sich durch reduzierte geometrische Formen auf die konstruktiven Ströme der Klassischen Moderne beziehen. Aus der fotografischen Dokumentation der eigenen Werke, zwecks einem in Street Art Kreisen üblichen Trophäenbeweises, entsprang schließlich die Erweiterung seiner Arbeiten um ein weiteres künstlerisches Medium, der Fotografie.

Für den subversiven Schöpfungsakt seiner Arbeit sucht Thomas Prochnow verwaiste, der Nutzung entzogene Gebäude und anonyme Verkehrsarchitekturen auf, um dort seine künstlerischen Interventionen zu realisieren. Durch eingehend konzipierte minimale Eingriffe in Form von konfrontativen Setzungen seines geometrischen und fast immer perfekt im Umriss gesetzten Zeichens erzeugt er einen Widerspruch zum ruinösen, „abgelebten“ Ort – einen Kontrast zwischen Perfektion und dem Konturverlust des Verfalls. Thomas Prochnow haucht dem Raum noch einmal ein neues Leben ein, greift seine industrieromantische Schönheit auf und legt die Finger auf die Wunde des Ortes, sein dem Niedergang preisgegebenen Schicksal, das nun vermutlich auch sein malerischer Eingriff teilt, während die inszenierten Fotografien seiner Interventionen fortbestehen.

In Semjon Contemporary – Galerie für zeitgenössische Kunst wird vom 24. Oktober bis 5. Dezember Thomas Prochnows Arbeiten unter dem Titel „edit-2.0/Der Zweite Öffentliche Raum“ ausgestellt.

thomas-prochnow.de
www.semjoncontemporary.com

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