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„LS“ & „S“

Beate Gütschow in der Berlinischen Galerie

Vorschau: Beate-Guetschow_S14_Berlinische-Galerie

Beate Gütschow, S#14, 2005

Vorschau: Beate-Guetschow_LS8_Berlinische-Galerie

Beate Gütschow, LS #8, aus der Serie: LS, 1999-2003, 2000

Vorschau: Beate-Guetschow_S18_Berlinische-Galerie

Beate Gütschow, S#18, 2006

Vorschau: Beate-Guetschow_LS16_Berlinische-Galerie

Beate Gütschow, LS #16 aus der Serie: LS, 1999-2003, 2002

Auf subtile und vielschichtige Art und Weise behandelt Beate Gütschow Fragen der Wahrnehmung. Hierzu sind in den letzten 20 Jahren sieben Werkgruppen entstanden, auch „LS“ & „S“ zählen dazu. „LS“ steht für Landschaft und ist an historische Bild-Epochen geknüpft, die sie mit zeitgenössischer Fotografie zu reflektieren versucht: die Landschaftsmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts.

Vor den Augen der Betrachtenden öffnen sich malerische Landschaften, sanfte Hügel mit Blick in die Ferne. Ein Gefühl des Hineinfallen und Sich-Verlieren entsteht. Die Werke Beate Gütschows rufen tradierte Bildmuster der Landschaftsmalerei des 17. bis 19 Jahrhunderts ab, deren Sujets mit einer ideellen Sichtweise der Welt arbeiten. Denn dass Natur nur ein Wunschbild sein kann, ahnte bereits Jean-Jaques Rousseau – das romantische Idyll bleibt ein Mythos. 

Und doch wird die Ausgrenzung des Nicht-Schönen deutlich, die Verweigerung von Realität und der hyperrealen Tatsächlichkeit: Die Entwürfe Beate Gütschows sind Puzzles, zusammengesetzt aus Elementen der Wirklichkeit. Mit ihrer analogen Mittelformatkamera fotografiert sie das Ausgangsmaterial, es wird digitalisiert und archiviert. Erst dann entnimmt sie Aspekte und Momente, die im endgültigen Bild zu finden sein sollen: Mit der präzisen Organisation ihrer Inszenierungen konstruiert Gütschow ihre eigene Sicht der Wirklichkeit.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. März 2020

Ort:
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

www.berlinischegalerie.de