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Arctic Nordic Alpine – Im Dialog mit der Landschaft

Ausstellung im Aedes Architekturforum

Vorschau: 01-New-Tungest-len-Tourist-Cabin-C-Jan-M-Lilleb

Berghütte New Tungestølen in Luster, Norwegen

Vorschau: 02-Path-of-Perspectives-Seegrube-C-Christian-Flatscher

Perspektivenweg, Seegrube in Innsbruck, Österreich

Vorschau: 03-Under-Underwater-Restaurant-C-Ivar-Kvaal

Under (Unterwasser-Restaurant) in Lindesnes, Norwegen

Vorschau: 04-Under-Underwater-Restaurant-C-Ivar-Kvaal

Under (Unterwasser-Restaurant) in Lindesnes, Norwegen

Vorschau: 05-Hotel-Svart-C-Sn-hetta-and-Plompmozes

Svart (Hotel) in Svartisen, Norwegen

Vorschau: 06-Arctic-World-Visitor-Center-C-Sn-hetta-and-Plomp

Besucherzentrum Arctic World Archive in Longyearbyen, Svalbard, Norwegen

Die Ausstellung Arctic Nordic Alpine widmet sich zeitgenössischer Architektur in gefährdeten Naturlandschaften und beleuchtet insbesondere den Einfluss baulicher Eingriffe auf Regionen mit extremen klimatischen Bedingungen. Präsentiert werden wegweisende Projekte des international renommierten Architektur- und Designbüros Snøhetta, darunter das energieeffiziente Hotel Svart in Svartisen, das Besucherzentrum des Arctic World Archive in Spitzbergen und das Museumsquartier in Bozen. Diese Gebäude verdeutlichen, dass Architektur maßgeblich zum Klimaschutz beitragen kann, indem sie mit innovativen Strategien und Lösungen einen nachhaltigeren Umgang mit der Natur fördert – und dies im Dialog mit der Landschaft. Die Ausstellung, in der auch Entwürfe von Studierenden zu sehen sind, wurde von Snøhetta konzipiert und gestaltet und wird in Kooperation mit Zumtobel Lighting und dem Magazin AW Architektur & Wohnen bei Aedes gezeigt. Anlässlich dieser Schau wird Snøhetta mit dem Preis AW Architekt des Jahres 2020 ausgezeichnet und zwar vor allem „für seinen Ansatz, Architektur interdisziplinär zu denken, sie als besonderen Ort der Begegnung zu gestalten, sie als Teil der umgebenden Landschaft zu begreifen – und Bauten selbst als Landschaft zu interpretieren“, erklärt Jörn Kengelbach, Chefredakteur von AW Architektur & Wohnen.

Hintergrund der Ausstellung
Die größten aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für Planer und Architekten liegen in den Städten und Ballungsräumen, und so mag die Beschäftigung mit architektonischen Projekten in weniger dicht besiedelten Gebieten zunächst einmal nicht so vordringlich erscheinen. Snøhetta erwartet jedoch, dass die Belastung durch den Menschen auch außerhalb der Städte deutlich zunehmen wird.

Kjetil Trædal Thorsen, Mitgründer von Snøhetta, betont: „Für viele Menschen ist die Peripherie ins Zentrum des Interesses gerückt und die Natur zu einem Sinnträger geworden. Auch wenn es widersprüchlich erscheinen mag, werden dadurch abgelegene Gegenden besonders attraktiv für Menschen, die zunehmend den Wunsch haben, Teil von etwas Authentischem zu sein. Um die vielfältige Nachhaltigkeit dieser Orte für die Zukunft zu bewahren, ist es oft richtig, nicht zu intervenieren. Aber an Orten, die bereits unter Druck stehen, wird es entscheidend sein, dafür zu sorgen, dass eine weitere Zerstörung verhindert wird. Wir sind uns bewusst, dass jeder Eingriff den aktuellen Zustand eines Ortes verändert. Mit unserer Leidenschaft zu gestalten und unserer Vorstellungskraft können wir die Geschichten, die die Natur erzählt, einbeziehen und in architektonische Form und Sprache übersetzen.“

Ausstellung
Mit der Ausstellung Arctic Nordic Alpine und dem begleitenden Katalog leistet Aedes, gemeinsam mit Zumtobel Lighting und dem Hamburger Magazin AW Architektur & Wohnen, einen weiteren Beitrag zum Dialog über nachhaltige Architektur in natürlichen und ländlichen Umgebungen, in denen sich die Bewohner Wohlstand und ein zufriedenes Leben aufbauen wollen, ohne die Natur zu zerstören. Die von Snøhetta konzipierte und gestaltete Ausstellung untersucht die vielfältigen räumlichen Auswirkungen, die kleine ebenso wie große Bauprojekte auf ihre jeweilige Umgebung haben. Lokale Gegebenheiten wie Topografie und Ökologie werden dabei genauso in den Blick genommen wie kulturelle, soziale oder wirtschaftliche Aspekte, beispielsweise der Tourismus. Eine großformatige Installation aus bedruckten Textilien, spektakuläre Modelle und Filme bieten den Besuchern ein anregendes Erlebnis. Arctic Nordic Alpine präsentiert 20 herausragende realisierte und geplante Projekte von Snøhetta und gibt daneben Einblicke in die interdisziplinäre Arbeitsweise des Büros. Darüber hinaus werden acht Entwürfe von Studierenden der Universität Stuttgart, der Universität Innsbruck, der Architektur- und Designhochschule Oslo und der Osloer Studierendeninitiative 120 Hours gezeigt.

Snøhetta
In den vergangenen 30 Jahren hat Snøhetta eine Reihe von Kulturbauten realisiert, die zu den bemerkenswertesten der Welt gehören: Die Geschichte des Büros begann 1989 mit dem Gewinnerentwurf zum Wettbewerb für die neue Bibliothek von Alexandria in Ägypten. Später folgten unter anderem die Norwegische Nationaloper in Oslo, das San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) und der National September 11 Memorial Museum Pavilion im World Trade Center in New York City. Seit seiner Gründung ist das norwegische Architektur- und Designstudio seinem ursprünglichen transdisziplinären Ansatz treu und verbindet in seinen Projekten Architektur, Landschaftsgestaltung, Kunst, Innenarchitektur, Grafik- und Produktdesign. Snøhetta hat Büros in sieben Städten in sechs Ländern – in Oslo, New York, San Francisco, Innsbruck, Paris, Hongkong und Adelaide – und beschäftigt aktuell mehr als 250 Mitarbeiter aus 30 Nationen.

Ausstellung: 4. Juli bis 20. August 2020, keine Eröffnungsfeier

Ort: Aedes Architekturforum, Christinenstr. 18–19, 10119 Berlin

Öffnungszeiten: Di–Fr 11–18.30 Uhr, So–Mo 13–17 Uhr und Sa, 4. Juli 2020, 13–17 Uhr

www.aedes-arc.de

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