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Wohnen im Container

Schicke Apartments für Studenten in Berlin Treptow

In Berlin entsteht derzeit das "rostigste Studentendorf Deutschlands": Im Plänterwald wird aus... mehr

In Berlin entsteht derzeit das "rostigste Studentendorf Deutschlands": Im Plänterwald wird aus umgebauten Frachtcontainern schicker Wohnraum für Studenten erbaut. Wohnraum, der in Berlin dringend benötigt wird. Auf dem etwa 11.000 m² großen Gelände im Bezirk Treptow-Köpenick sind insgesamt 235 Single-, 62 Double- und 11 Triple-Apartments geplant. Ausgestattet mit Mini-Küchenzeile, Duschbad, Einbauschrank und Bett, komplett verglast an den Stirnseiten. Möbel können mitgebracht oder gemietet werden. In den Punkten Dämmung, Isolierung und Schallschutz unterscheiden sich die Apartments nicht von normalen Wohnungen. Die ersten 20 Container wurden nun bezogen.

EBA51 ist der Name des Containerdorfes – benannt nach seiner Adresse: Eichbuschallee 51. Johnny und Frankie heißen die ersten beiden Baukörper des Projekts, aus denen sich das Hauptgebäude zusammensetzt. Der Errichtung des Gebäudeensembles aus Big-Cube Containern ging ein Ideen- und Realisierungswettbewerb Anfang des Jahres 2013 voraus, den das Büro Holzer Kobler Architekturen Zürich und Berlin gewonnen hat. Die 40 High Cube Container mit einer Außenabmessung von 12,19 m x 2,45  m x 2,90 m werden im Werk komplett zu einem Wohnmodul ausgebaut. Neben den Single-Units als Grundmodule lassen sich die Container auch zu Wohngemeinschaften für zwei oder drei Personen zusammenschalten.

Die Bauweise selbst ist günstig, sehr langlebig und wartungsarm. Der gesamte Bau erhält ein Betonfundament und ist damit wie ein konventionelles Gebäude gegründet. Auf diesem Fundament werden die Container jedoch nicht locker gestapelt, sondern mit Hilfe von Bolzen und Stahlschuhen fest verbunden. Es können später keine Container einfach mehr ausgebaut werden. So entsteht ein Gebäude, das nur als Gesamtbauwerk funktioniert, ein dauerhafter Baukörper aus Stahl.

EBA51 wird nicht mehr als einen Fassadenanstrich benötigen: Die sich auf der Oberfläche bildende Rostpatina dient als natürlicher Korrosionsschutz und macht den Stahl äußerst langlebig. Das gesamte Gebäude inklusive der Treppenanlagen ist statisch berechnet, wird von zertifizierten Prüfstatikern geprüft und zugelassen.

Das Gelände des Containerdorfes soll im Zuge der nächsten Bauabschnitte weiter begrünt werden. Geplant sind ein Schwimmteich, ein Grill- und ein Spielplatz. Zudem haben die Bewohner die Möglichkeit, eigenes Gemüse in einem abgetrennten Bereich des Gartens anzubauen.

www.eba51.de
www.holzerkobler.com/de

Architekten: Holzer Kobler Architekturen www.holzerkobler.com/de mehr

Architekten:

Holzer Kobler Architekturen
www.holzerkobler.com/de

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