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Gemeinschaftsräume sorgen für Erlebnisse unter Studierenden

Es gibt sie nur selten: Studierendenwohnheime mit qualitätvollen Räumen, die gemeinsame... mehr

Es gibt sie nur selten: Studierendenwohnheime mit qualitätvollen Räumen, die gemeinsame Begegnungen möglich und abwechslungsreich machen. Dabei sind es die gemeinsamen Erlebnisse mit KommilitonInnen und Mitbewohner-Innen, die das Studileben besonders ausmachen. Schließlich bringen gemeinsame Aktivitäten und Begegnungen Studierende aus aller Welt zusammen und lassen sie zu Freunden werden. So sah es auch der Auftraggeber des Frankfurter Büros Simone Jüschke Innen | Architektur. Bei der Planung setzte er darauf, dass das Konzept neben den privaten Zimmern auch vergleichsweise viel Platz für gemeinschaftliche Aktivitäten vorsieht.

„Wir haben das Objekt mitten in der Bauphase übernommen. Das schloss Eingriffe in die Struktur und die Materialien für Wand, Decke und Boden weitestgehend aus“, erläutert Simone Jüschke. Und sie ergänzt: „Durch eine stringente Verwendung der Materialien und ein einheitliches Gestaltungskonzept für die Möbel, Einbauten und Beleuchtung ziehen sich die beiden Bereiche zu einer Einheit zusammen – trotz des trennenden, notwendigen Flurs.“

Die Studierenden profitieren von zwei großen Aufenthaltsbereichen: Im Living, der Terrasse zugeordnet, teilt ein feststehendes, individuelles Einbaumöbel den Bereich in drei Hauptzonen und schafft so verschiedene Rückzugsmöglichkeiten. Im Entrée bildet das Möbel eine kleine Essens- und Getränkeecke aus. Dieser Bereich geht über eine Kaffeetheke in einen Fernseh- und Aufenthaltsbereich über. Der hölzerne Einbau aus Seekiefer fasst die TV-Zone akustisch und trennt sie so vom Rest des Raumes. Die Rückwand der Insel kann vom Betreiber auch als Memoboard genutzt werden. Ein Essraum mit Akustikdecke und ein weiterer Sitzbereich bereichern das Angebot im Living. Auf der anderen Seite des Flurs befindet sich ein in der Größe ähnlicher Sektor, der jedoch durch eine verschiebbare Glaswand den Raum in eine Gemeinschaftsküche und den Study-Bereich teilt. Im Study ist die Möblierung bewusst flexibler gehalten, um die beiden Räume unterschiedlich bespielen zu können. Der Festeinbau ist hier an die Seite gerückt und bildet drei Nischen aus, die für jeweils bis zu zwei Studierende einen ruhigeren Rückzugsraum bieten. Ergänzt wird das Angebot durch einen Fitnessraum und eine Waschlounge. Hier bildet das Möbel eine zweite Fernseh- und Gaming-Zone aus und bietet auf der Rückseite die Möglichkeit, in direkter Nachbarschaft zu den Waschautomaten Wäschesäcke aufzuhängen und Wäsche zu falten. In der dritten Zone gibt es einen Kicker mit kleiner Bar an der Sitzinsel.

Die Innenarchitekten haben nicht nur die Möbel eigens für das Wohnheim entwickelt, sondern auch die dekorativen Beleuchtungs­elemente. „Bei den Farben sind wir dem Corporate Design gefolgt und haben uns für natürliche Holztöne, Schwarz und Weiß in Kombination mit Grauabstufungen entschieden. Die schlichte Farbwahl setzt sich ebenfalls deutlich von anderen Einrichtungen ab.“

www.jueschke-innenarchitektur.de

Fotos:

Sandra Hauer
www.nahdran.com

(Erschienen in CUBE Berlin 01|21)

 

Innenarchitekten: Simone Jüschke Innen|Architektur www.jueschke-innenarchitektur.de... mehr

Innenarchitekten:

Simone Jüschke Innen|Architektur
www.jueschke-innenarchitektur.de

Beleuchtung:

MSM Maschinenbau
www.msm-maschinenbau.de

Möbelschreiner:

Georg Ackermann
www.ackermanngmbh.de

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