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Urban jungle

Neues Designhotel verbindet den Zoo mit der Großstadt

Auf der einen Seite das Grün des Zoos, auf der anderen das Grau des Asphaltdschungels und über... mehr
Auf der einen Seite das Grün des Zoos, auf der anderen das Grau des Asphaltdschungels und über alldem der blaue Himmel Berlins: Seit diesem Jahr heißt das neue 25hours Hotel seine Gäste willkommen. Zu finden ist Berlins neues Designhotel in einem Gebäudekomplex aus den fünfziger Jahren, das die Berliner aufgrund seiner auffälligen Dreiteilung „Bikini“ nennen. Nach einem jahrelangen Tiefschlaf erweckte der neue Investor gemeinsam mit den 25hours Hotels als zukünftige Nutzer das alte Gebäude zu neuem Leben. Für die Gestaltung wurde Werner Aisslinger ins Boot geholt, der nicht nur Raum- und Gestaltungskonzept, Möbel und Einrichtungselemente, sondern vor allem auch eine ganz eigene, unverwechselbare Story entwickelte.

Ihr roter Faden heißt „Urban Jungle“ und verbindet den künstlichen Urwald des Zoos auf der einen mit dem städtischen Asphaltdschungel auf der anderen Seite des Hauses. Dementsprechend sind die Zimmer zur Zoo-Seite mit Hängematten, gekalkten Eichendielen und natürlichen Materialien ausgestattet, während jene zur Stadtseite rauer gestaltet wurden. Vor allem aber ging es ihm darum, seinen urbanen Dschungel mit der umgebenden Metropole zu verweben. „Wir wollten hier auf keinen Fall ein UFO schaffen, das wie so viele Hotels fremdkörperartig in der Stadt thront“, sagt der 49-jährige Designer.

Um den Isolations-Effekt zu vermeiden, band Aisslinger von Anfang an zahlreiche Berliner Kreative und Projekte ein. So entwarfen beispielsweise Berliner Künstler Monitor-Animationen für die Fahrstühle, während der Japaner Yoshi Sislay unter Verbrauch von 300 Eddings fröhliche Illustrationen direkt auf die nackten Hotelwände zeichnete. Der Berliner Gestalten-Verlag bespielt einen kleinen Buchladen in der Rezeption, deren Tresen wiederum mit denselben türkisfarbenen Fliesen beplankt ist, die Berliner aus dem Untergrund des Bahnhofs Alexanderplatz kennen. Bei den Lichtschaltern entschied sich Werner Aisslinger für den Berker R1. Ein Schalter, der sich ideal zwischen Architektur und dem Vintage-Stil der Möbel einfügt. Wie gewünscht ist das Bikini auf diese Weise keine Ruheoase in der Großstadt geworden, sondern vielmehr ein Ort, der die Kultur und das Leben der vibrierenden Metropole widerspiegelt.

www.berker.de
www.25hours-hotels.com
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Fotos:

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