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Leuchtende Akzente

Im Trend liegen innovative Formen und das Spiel mit ungewohnten Materialien

Sie ähneln Skulpturen im Raum und setzen so besondere Akzente: Lampen sind inzwischen viel mehr... mehr
Sie ähneln Skulpturen im Raum und setzen so besondere Akzente: Lampen sind inzwischen viel mehr als nur notwendige Lichtquellen.

Die Leuchte Moonjelly (Design: Anja Eder und Michael Römer für Limpalux) ist Pendelleuchte und Kunstobjekt in einem. Abgeleitet von dem englischen Wort "Moon Jellyfish" (Mondqualle), erinnert sie an etwas Organisches, Atmendes. Die Wirkung entsteht durch einzelne Papierlamellen, die einen weich leuchtenden Korpus bilden. Dieser umgibt die Lichtquelle im Innern komplett und sorgt dafür, dass das Licht nach unten ausströmt. Je nach eintretendem Tageslicht verändert sich dabei die Farbwirkung. Dank ihrer Leichtigkeit bewegt sich Moonjelly mit jedem Luftzug sanft im Raum und verwandelt sich in eine beinahe lebendige, nachschwingende Skulptur.

Die Pilke Pendelleuchten (Design: Tuukka Halonen für Showroom Finland) bestehen aus Furnierholzteilen, deren Anordnung sich - ähnlich wie bei Dachschindeln - perfekt wiederholt. Pilke bedeutet im Finnischen funkeln - und genau das passiert, wenn die Leuchte eingeschaltet wird: Die ineinander greifenden Holzteile kreieren eine Spannung im Licht.

Mit Licht und Formen spielt auch die Pendelleuchte North (Design: Eva Marguerre, Marcel Besau für e15). Je nach Betrachtungsperspektive verändert sie ihre geometrische Form. Den Baldachin gibt es in unterschiedlichen Farben und in zwei verschiedenen Größen - die kleine Variante fasst eine, die große Variante bis zu sieben Leuchten.
Ungewöhnlich aber gefragt sind Leuchten, die in Teilen aus Beton bestehen. Zum Beispiel Idée folle (Design: Clément Terreng für Concrete Home Design). Die asymmetrische, extravagante Form schafft eine besondere Optik, die dazu einlädt, das Lichtobjekt anzufassen. Idée folle kann liegend oder stehend zum Einsatz kommen.

Beton in seiner augenscheinlich dünnsten Variante sorgt dafür, dass Like Paper (Manufaktur Miriam Aust und Sebastian Amelung) das Abbild eines papiergefalteten Lampenschirms darstellt. Die Leuchten der Serie imitieren die feine Oberflächenstruktur des Papiers im Material Beton, ebenso eigenwillige Knicke und Falten, die jedes Exemplar zum Unikat werden lassen.

Innovativ, verspielt und poetisch sind die Lampen der Designerin Milia Seyppel. Jede einzelne besitzt eine eigene Persönlichkeit. Petits Frères heißt ihre Lampenkollektion und ist inspiriert von historischen Maschinen und industrieller Architektur. Jedes Einzelstück hat einen eigenen Charakter, passt aber nahtlos in die Kollektion. Neben den verschiedenen Formen und Farben unterscheiden sich die einzelnen Lampen auch in den Schaltmechanismen. Diese orientieren sich immer an Gestalt und Funktion der Lampen.

Eine besonders effektive Beleuchtung für Arbeitsplätze bietet die Tischleuchte Rima (Design: Dreiplus). Wie auf einer Perlenschnur sind 56 LEDs auf einer Lichtleiste aneinandergereiht. Vier darüber befestigte Ringe erlauben es, einzelne Lichtfelder durch Bewegen der Ringe zu öffnen, zu verschieben und zu schließen. Damit gewährt Rima jegliche Freiheit und die Flexibilität, Arbeitsplätze ganz nach den eigenen Vorstellungen mit Licht zu gestalten.