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FREIFRAU

Schritt für Schritt zum Lieblingsstück

Nach 25-jähriger Geschäftsführertätigkeit für den Stuhl- und Tischspezialisten KFF, gründete... mehr

Nach 25-jähriger Geschäftsführertätigkeit für den Stuhl- und Tischspezialisten KFF, gründete Hansjörg Helweg vor vier Jahren seine eigene, auf Sitzmöbel spezialisierte Manufaktur Freifrau. Sein Leitgedanke war, Sitzmöbel in Adaption des Markennamens zu kreieren, die in Bezug auf Gestaltung einer femininen Designsprache folgen und daher vor allem die weibliche Zielgruppe ansprechen sollte. Das Produktportfolio möchte Eigenschaften implizieren wie Selbstbewusstsein, majestätische Erhabenheit mit einem leichten Hang zur Mystik, aber dennoch von einer warmen Ausstrahlung, die sich in Materialität und Farben widerspiegeln. „Unsere Produkte sollen Ruhe ausstrahlen, sich jedoch akzentuell in die Einrichtung integrieren“, erklärt Marketingleiterin Deike Bokelmann.

So ambitioniert der Denkansatz, so bodenständig und zugleich überlegt die Herstellung. Bei der Produktion wird auf traditionelle Handwerkskunst gesetzt, denn die Fertigung erfolgt sowohl in der hauseigenen Manufaktur, als auch Hand in Hand und mit viel Herzblut von Handwerksbetrieben mit engem regionalen Bezug zum Firmensitz Lemgo. Dazu gehören seit vielen Jahren die Polsterer Wladimir und Olga Junker aus dem Nachbarort mit ihren etwa sechs bis acht Näherinnen sowie ortsansässige Betriebe für Schweiß- und Schreinerarbeiten, die die Draht- und Holzgestelle anfertigen. In Zusammenarbeit entstehen so handgefertigte und maßgeschneiderte Sitzmöbel von höchster Qualität mit hohem Individualisierungsgrad. Dafür sorgt nicht zuletzt eine nach strengen Standards reglementierte Qualitätskontrolle während und am Ende eines Fertigungsprozesses.

Dieses Herstellungskonzept war dem Firmengründer von Anfang an ein großes Anliegen, denn es sichert Arbeitsplätze im Umkreis und fördert zudem die Selbstständigkeit der einzelnen Betriebe. Außerdem erleichtern die kurzen Arbeitswege den Produktionsprozess durch schnelleres Agieren bei Problemen und Absprachen. Selbst die Auswahl der Materialien ist für das Unternehmen von essenzieller Bedeutung, denn es ist immer wieder eine Grundsatzentscheidung, Leder und Stoffe zu verarbeiten, die mit den ökologischen und qualitativen Ansprüchen ihrer Unternehmensphilosophie übereinstimmen. Nach eigenen Herstellerangaben werden ausschließlich hochwertige Rohstoffe verarbeitet, sowie natürliches Massivholz und Stahl. Zulieferer wie zum Beispiel die bayerische Weberei Rohi und renommierte Gerbereien wie Fiedler-Leder, die die weltweit erste Gerberei mit dem Umweltzertifikat „Der Blaue Engel“ ist, ermöglichen einen gleichbleibend hohen Standard in Qualität und Lebensdauer. Freifrau kooperiert gern mit anderen Marken, deren Produkte ebenso in mühevoller Handarbeit hergestellt werden. „Wir bieten multisensual erlebbare Möbel, die nicht nur das Auge, sondern auch den Tast- und Geruchssinn ansprechen sollen. Duftendes Holz, griffiges Leder und weiche Stoffe komplettieren so das Design und machen sie zu Lieblingsstücken“, erläutert Helweg die Leidenschaft, die dahinter steht.

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