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Architekturpreis Beton 2014

Highlights in Gestaltung, Konstruktion und Technologie

Seit 1974 würdigt der Architekturpreis Beton herausragende Leistungen im Bereich Architektur und... mehr
Seit 1974 würdigt der Architekturpreis Beton herausragende Leistungen im Bereich Architektur und Ingenieurbaukunst, die sich durch gestalterische, konstruktive und technologische Möglichkeiten, den Baustoff Beton einzusetzen, auszeichnen. Die Jury vergab in diesem Jahr vier Preise, vier Anerkennungen und eine gesonderte Würdigung. Ausgelobt wird der Preis durch das InformationsZentrum Beton in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten BDA.

Tour Total, Berlin – Der knapp 70 m hohe Verwaltungsbau des neu zu entwickelnden Stadtquartiers „Europacity“ am Berliner Hauptbahnhof erreicht seine dynamische Wirkung hauptsächlich durch die spezielle Fassadengestaltung: Die plastisch ausgebildete Fassade aus hellen, vor die tragende Wandkonstruktion vorgehängten Betonfertigteilen überzieht den Baukörper mit einem bewegten Linienverlauf, der die Strenge des tragenden Rasters auflöst und dem Haus eine starke Identität in Nah- und Fernwirkung verleiht. Architekten: Barkow Leibinger, Berlin

TU Chemnitz, Umbau Adolf Ferdinand Weinhold Bau – Mit seinen schwer aufeinander lagernden, plastisch ausgebildeten Betonkörpern wirkt das Instituts- und Forschungsgebäude fast wie ein Neubau. Dabei stammt der Hauptbaukörper aus dem Jahr 1970. Er wurde beim Umbau bis auf die Stahlskelettkonstruktion rückgebaut und um zwei Geschosse reduziert. An der Stirnseite des Bestandsbaus schließt ein neues Hörsaalgebäude an und bildet den Eingang zum Campus. Großformatige, vorgefertigte Sichtbeton-Sandwichelemente in verschiedenen Grautönen lassen dabei Alt- und Neubauten skulptural und wie aus einem Guss erscheinen. Architekten: Burger Rudacs Architekten, München

Grundschule am Arnulfpark, München – Charakteristisch für die Grundschule mit Tagesheim und Sporthalle ist ihre besondere baukörperliche Struktur, die auf einem eigens für diese Schule entwickelten Organisationsprinzip beruht. Die atmosphärisch warme, reduzierte Materialität des Gebäudes, die sich sowohl außen als auch innen konsequent auf Sichtbeton- und Holz­oberflächen beschränkt, wirkt zum Gebrauch einladend. Starke Farbakzente und eine gut gestaltete Lichtführung vervollständigen das Bild des Lern- und Wohlfühlortes. Architekten: Hess Talhof Kusmierz Architekten und Stadtplaner BDA, München

Haus über der Gasse, Passau – Im 17. Jahrhundert als Erweiterung des Nachbarhauses gebaut, konnte das Haus trotz denkmalrechtlicher Auflagen seine kerngedämmte Südfassade durch eine Vorsatzschale aus Sichtbeton und einen prägnanten, verglasten Erker ergänzen. Die neue Betonfassade wurde dabei über die volle Höhe betoniert und wirkt durch ihre unregelmäßige Struktur von gegeneinander versetzten, vertikalen Schalungsbrettern handwerklich und rau. Architekten: Koeberl Doeringer Architekten BDA, Passau
Neben den vier Architekturpreisen vergab die Jury in diesem Jahr Anerkennungen für Wohnhäuser in Bad Saarow und in Berlin Mitte, für das Besucherzentrum am Herkules, Kassel und das Gebäude des Staatlichen Museums für Ägyptische Kunst sowie der Hochschule für Fernsehen und Film München. Die gesonderte Anerkennung ging an das Versuchs- und Forschungsgebäude „Weinberghaus“, Weinberg bei Wörrstadt.

www.architekturpreis-beton.de
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