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Geplatzter Traum?

Der Hochhausbeirat lehnt das Calatrava-Segel ab

Es war ein allzu schöner Architekturtraum – wenn auch ein kurzer: Im August stellte die CENTRUM-Gruppe den Entwurf eines Mixed-Use Hochhauses von Santiago Calatrava vor: Ein großes Hochhaussegel, das durch seine gekrümmte Glasfassade wie von einer kräftigen Brise aufgebäht anmutete, hatte der in Zürich und New York tätige Stararchitekt mit katalanischen Wurzeln in großer artistischer Geste auf besonders schmalem Terrain entworfen. Entstehen sollte die markante Ikone vis-à-vis des in der Eröffnung begriffenen Kö-Bogen-II-Komplexes, genauer: der sogenannten Tuchtinsel, um die seit Jahrzehnten immer wieder Hochhausträume ranken. Uwe Reppegather, geschäftsführender Inhaber der CENTRUM-Gruppe, war es gelungen die beiden Eigentümer der Grundstücke dafür an einen Tisch zu bekommen. Die vor allem dem schmalen Footprint geschuldete Gebäudehöhe von über 100m toppte das benachbarte Dreischeibenhaus und rief schnell die Kritiker auf den Plan. Nun hat sich auch der Empfehlungen für Hochhausprojekte aussprechende Hochhausbeirat der Stadt Düsseldorf in seiner offiziellen Sitzung mit dem Projekt umfänglich auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist eindeutig: Die im Hochhausrahmenplan favorisierte Höhe von 60m sollte auf dem Grundstück nicht überschritten werden. Ob dies das Aus für das Calatrava-Projekt bedeutet, bleibt abzuwarten.

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