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Wer in Düsseldorf wohnt und aufgewachsen ist,

der kam – vor allem um die Jahrtausendwende

– nicht um das Gelände des ehemaligen Güter-

bahnhofs umher. Ganz klar, man traf sich im

Flohmarkt „Les Halles“, eine ehemalige Bahn-

halle, die mit der Zeit um Café, Club und Res-

taurant ergänzt wurde. Es könnte doch einfach

immer so bleiben – ein Gedanke, der in vielen

Köpfen rotierte. Bekanntlich können Illusionen

eine Zeitlang aufrecht gehalten werden, bevor

sie jäh platzen. Das innerstädtische Areal rund

um die stillgelegten Gleisanlagen zwischen den

Stadtteilen Pempelfort und Derendorf sollte zu

einem neuen Stadtquartier werden. 2005 kam

die Abrissbirne, seitdem wurden die meisten

Grundstücke bebaut und bezogen. Wer länger

nicht dort war, mag überrascht sein, wie sich

das Areal zu einem, an der französischen Kultur

angelehnten, „Le Quartier Central“ gewandelt

hat. Ein Rundgang gibt Einblicke in das neue

Stadtviertel „le flair“ und veranschaulicht seine

Bedeutung. Das rund sechs Hektar große Stadt-

viertel im insgesamt 35 Hektar großen Gesamt-

areal realisierte die Interboden Gruppe in einem

Joint Venture mit Hochtief Projektentwicklung.

URBANE QUALITÄT

Fotos: Christoph Pforr

„le flair“ – das neue Wohnquartier auf den ehemaligen Gleisanlagen des Derendorfer Güterbahnhofs

METROPOLREGION DÜSSELDORF