CUBE Stuttgart · 04|17

28 die Orientierung im Gebäude. Außerdem er- möglichen sie die Trennung der Besucher- und Patientenbereiche. Eine mehrgeschossige und mit Tageslicht erhellte Magistrale vernetzt das Ärztehaus räumlich über alle Geschosse. Von hier aus werden Dialysepatienten entlang einem Lichthof in das Gartengeschoss geführt. Derar- tige Durchblicke und Ausblicke kombiniert mit Primär hatten der Teilabriss, die Modernisierung und Erweiterung des Bestandsgebäudes das Ziel, den Klinikstandort zu sichern. Der besteht bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts und wird nun durch ein Gesundheitszentrummit Arztpraxen, Dialysezentrum, Apotheke und Café ergänzt. Die räumliche Nähe zwischen der bestehenden statio- nären und der neuen ambulanten Behandlung bringt in ihrer Verzahnung wesentliche infra- strukturelle Verbesserungen der Klinikabläufe mit sich. An der Nordseite des Bestandes ange- ordnet, schafft der winkelförmige Neubau eine eindeutige Eingangssituation und hält den Zu- gang zum Park bzw. Grünzug offen. In seiner Geschossigkeit nimmt sich das Gesundheitszen- trum gegenüber dem Bestandsgebäude zurück und integriert gleichzeitig dessen Anbauten in der Sockelzone. Über den Eingangsplatz erreichen Besucher und Patienten das Foyer. Der zentrale Empfang über- nimmt die Verteilung der Personenströme in das Klinikum, das Ärztehaus und die zentra- le Patientenaufnahme. Eine klar strukturierte Erschließung und grüne Innenhöfe erleichtern ÖFFENTLICHE GEBÄUDE EMOTIONALE SICHERHEIT Fotos: Zooey Braun Sanierung, Umbau und Erweiterung eines Gesundheitszentrums in Geislingen an der Steige

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